KLUIZENAER – Das ungebrochene Schweigen

Beginnen wir dieses Review einmal mit einem Spielchen: Über was rege ich mich im Durchschnitt am meisten im Black Metal auf? Richtig: Über Produktionen, die wie im Kartoffelkeller aufgenommen klingen, sich darunter aber teilweise wirklich gutes Material verbirgt. Dem dann das Prädikat „trve“ aufzusetzen und vor allem das dann auch…

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NORNÍR – Verdandi

Was haben wir auf dieses Album gewartet! Als vor zwei Jahren die EP „Urd“ der sächsischen Newcomer NORNÍR erschien, war von Anfang an klar, dass hier die nächste große Hoffnung der heimischen Black Metal-Szene aufgeschlagen ist (2015 erschien bereits ein Demo, das jedoch noch wenig Aufmerksamkeit bekam). Der durchaus nordische…

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FROSTLAND – Winterkult

Manchmal mag man sich am liebsten in den Allerwertesten beißen: Da erhält man Promomaterial, legt es falsch ab, vergisst es daraufhin und nur durch puren Zufall beim Ordnen der Mails stößt man wieder darauf. In einem Fall wie dem Debüt der Kölner FROSTLAND ist dies besonder ärgerlich, da „Winterkult“ ein…

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HERMANN – Disart Brut: Mausoleum

Dass ich auch ganz gerne mal in genrefremden Gefilden herumschnüffel, ist ja allseits bekannt. Denn gerade abseits der üblichen Pfade findet man oftmals richtig interessante Bands und Alben. Die Berliner HERMANN gehören zu dieser seltenen Spezies Bands, die sich wenig um Konventionen kümmern und stattdessen lieber ihre eigene Vision verfolgen….

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ILLUM ADORA – …of serpentine forces

Was habe ich auf dieses Debüt gewartet! Schon die in 2015 und 2016 veröffentlichten Demos, die „Son of dawn“-EP (ebenfalls 2016) sowie die 2017 veröffentlichte Split mit Morte Incandescente haben mich extremst angefixt. Allerdings stellte sich mir immer eine Frage: Wie soll ich eine Band reviewen, deren unmittelbarer Vorgänger Zarathustra…

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PESTLEGION – Entsage Gott

Wer Black Metal-Bands im Jahr 2018 noch den Vorwurf macht, sie klängen zu rückwärtsgewandt, der hat wohl eher nicht verstanden, dass die Zeit avantgardistischen Aufbruchs längst vergangen ist und sich im ‚echten‘ Black Metal auch nicht durchsetzen konnte. Und das ist auch gut so, da man einer Band wie dem…

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BLYH – Transparent to the world

Es ist manchmal schon wirklich komisch: Da bekommt man ein sensationell gutes Debüt auf den Tisch und hat dann eine absolute Schreibblockade. Seit BLYH im Juni letzten Jahres ihr Demo „Transparent to the world“ im Eigenvertrieb über Bandcamp sowie wenige Wochen später als schickes Tape veröffentlichten, ringe ich um die…

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DAUþUZ – Die Grubenmähre

Zu den Bands im deutschen Black Metal, die innerhalb der letzten beiden Jahre durch die Decke gegangen sind, gehören zweifelsohne DAUþUZ, die 2016 mit „In finstrer Teufe“ eines der beeindruckensten Debüts vorlegten, die man hierzulande je gesehen hat. Nicht nur das textliche Konzept, das so weit ab von den üblichen…

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ABSOLUTUM – Absolutum

Gerade erst haben Fäulnis ihren Split bekannt gegeben und schon erscheint mit der selbstbetitelten Debüt-EP von ABSOLUTUM über The Crawling Chaos Records das nächste Lebenszeichen des ehemaligen Frontmannes Seuche. Weiterhin besteht das Quartett aus Christian Kolf und Jan Buckard (beide Valborg) sowie Christoph Glanemann (Total Negation). Wer jetzt allerdings denkt,…

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HALPHAS – Dawn of a crimson empire

Der heimische Black Metal ist im Moment so stark wie schon lange nicht mehr. War das Jahr 2017 bereits von erstklassigen Releases geprägt (zum Beispiel der Debüts von Magoth und Blyh sowie von schon länger aktiven Bands wie Beltez und Heretoir) gab es zum Jahresende in Form des ersten Silberlings…

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