CIRITH GORGOR – Bi den dode hant

Copyright: Hammerheart Records / Cirith Gorgor
Copyright: Hammerheart Records / Cirith Gorgor

Über das niederländische Teufelskommando muss man wohl keine großen Worte mehr verlieren (und falls doch jemand Fragen zur Historie haben sollte, hier findet ihr einen persönlich gefärbten Abriss). Seit heute liegt die neue EP „Bi den dode hant“ vor, die Überbleibsel aus den Recording-Sessions des letzten Albums „Visions of exalted Lucifer“ enthält. Diese sind gewohnt stark ausgefallen, wie der Opener „Proclamation of destruction“ beweist. Stilistisch gibt es hier zwar nichts Neues, es regiert weiterhin rasend schneller Black Metal, aber die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall. „CIRITH GORGOR – Bi den dode hant“ weiterlesen

Bandspecial: CIRITH GORGOR

Copyright: Cirith Gorgor
Copyright: Cirith Gorgor

Ab einem gewissen Alter kommt für die meisten Metaller wahrscheinlich der Zeitpunkt, an dem man sich gerne an ältere Alben oder Bands erinnert, mit denen man ganz besondere Erinnerungen verbindet. Das hat nicht unbedingt immer etwas mit Nostalgie zu tun, sondern vielmehr damit, dass wir mit eben diesen Alben oder Bands ganz besondere Emotionen verbinden. Metal an und für sich und ganz besonders Black Metal ist nun mal eine hochemotionale Musikrichtung, die das ganze Spektrum unserer Gefühlswelt abdeckt. Aus diesem Grunde fiel die Entscheidung, eine weitere Rubrik aus der Taufe zu heben: Bandspecials. Es soll hier nicht nur um die Musik an sich gehen, sondern auch darum, was man mit den Bands selber verbindet, welche Alben ganz besonders berührt, inspiriert oder auch einfach mal richtig geärgert haben.
Für das erste Special habe ich mir daher eine Band herausgesucht, die ich seit Demotagen kenne, supporte und die mich in vielerlei Lebenslagen begleitet hat: das holländische Black Metal-Kommando CIRITH GORGOR.
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SOULEMISSION – Tales of inevitable death

Soulemission – Tales of inevitable death

Was für ein höllischer Bastard aus Black und Death Metal aus den Niederlanden! Technisch nicht ganz so versiert wie beispielsweise Belphegor gehen die Mannen um Michel Stigter, den meisten wohl eher bekannt als Nimroth (ex-CIRITH GORGOR), aber zu jeder Zeit mit exzellentem Riffing, das sowohl melodisch als auch brutal daherkommt und mich streckenweise ein wenig an Devian denken lässt, zu Werke. Auch das Drumming ist wirklich mehr als nur solides Handwerk. Blastparts als auch kleine Fills und Breaks machen das Hören des Albums zu einer abwechslungsreichen Angelegenheit; was sicher auch damit zusammenhängt, dass hier mit Menthor (unter anderem Enthroned) jemand die Kessel rührt, an dem technisch auch nichts zu bemäkeln ist. „SOULEMISSION – Tales of inevitable death“ weiterlesen